Entsorgung von Jakobskreuzkraut

Entsorgung von Jakobskreuzkraut

Die Entfernung von Jakobskreuzkraut ist nur ein Schritt zur Bekämpfung. Bei der anschließenden Entsorgung kann man leider ganz viel falsch machen - und wundert sich später, warum die Bemühungen umsonst waren.
Erster Fehler: Wer die abgemähten oder entwurzelten Pflanzen einfach auf der Wiese liegen lässt, verhindert die Weiterverbreitung des Unkrauts nicht. Ganz im Gegenteil: Die Pflanzen gelangen zur Notreife und können auch nun noch ihren Samen weiterverbreiten. Das Nachbarfeld, der Misthaufen oder Komposthaufen sind ebenso ungeeignete Endlagerstätten für die Überreste des Jakobskreuzkrautes. Denn die flugfähigen Samen verteilen sich auch von hier aus weiter.
Außerdem hat die Pflanze nichts von ihrer Giftigkeit eingebüßt und stellt immer noch eine Gefahr für Tier und Mensch dar.
Am besten macht man dem Jakobskreuzkraut mit einem großen Müllbeutel im Schlepptau den Garaus. Den Müllbeutel kann man anschließend zubinden und somit transportfähig machen.

Welche sinnvollen Möglichkeiten gibt es, um Jakobskreuzkraut zu entsorgen?

Um die Weiterverbreitung von Jakobskreuzkraut zu verhindern, ist es wichtig, die Samen vollständig zu zerstören.
Wer auf seinem eigenen Grundstück die Möglichkeit hat, Pflanzenreste zu verbrennen, kann dies hier tun.
Ansonsten wandern kleine Mengen in den Hausmüll, größere werden an der Deponie angeliefert. Die Müllverbrennungsanlage überleben die Samen nicht.
Eine gute Alternative sind Biogasanlagen. Auch hier kann mit hoher Sicherheit davon ausgegangen werden, dass die Samen zerstört werden.